Öffentliche Blockchains, Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte verändern, wie Finanzinfrastruktur funktioniert. Ich unterstütze Finanzinstitute und Web3-Unternehmen dabei, die Implikationen einzuordnen, ihre Position zu bestimmen und zu entscheiden, wo konkretes Handeln sinnvoll ist. Für Gespräche über Board- und Advisory-Mandate ab Q4 2026 bin ich bereits heute offen.
Wenn sich die Wertschöpfung im Finanzwesen neu ordnet, entscheidet sich, wer Relevanz gewinnt oder verliert. Ich helfe Entscheidern, diesen Wandel einzuordnen und ihren Kurs zu bestimmen.

Seit mehr als 30 Jahren verbinde ich technisches Verständnis mit unternehmerischer Verantwortung. Nach meinem Informatikstudium, das ich mit Auszeichnung abschloss, arbeitete ich zunächst als Softwareentwickler und Architekt. In 23 Jahren bei Zühlke übernahm ich zunehmend Führungsverantwortung, gehörte neun Jahre der Geschäftsleitung in Deutschland an und begleitete das Wachstum der Organisation von 150 auf 350 Mitarbeitende.
2017 begann ich, Krypto und DeFi selbst zu nutzen, nicht nur für Exposure, sondern in der Praxis: tägliches Bezahlen in Euro-Stablecoins über eine Self-Custody-Visa-Karte, Voting in DAO-Governance. Kurz: die Produkte wirklich leben. Diese hands-on Erfahrung ist im institutionellen Finanzwesen selten anzutreffen. So habe ich früh gesehen, wohin das nächste Finanzsystem steuert, bevor es offensichtlich war, und jedes Kundengespräch seither zeigt mir, wo das traditionelle System wirklich hakt.
Als überzeugter Europäer lege ich viel Wert auf Integrität, Offenheit und Vertrauen. Digital Assets beschäftigen mich so intensiv, weil ich darin eine strukturelle Veränderung des Finanzsystems sehe und nicht nur den nächsten Technologiezyklus.
Mein Profil verbindet technisches Fachwissen, langjährige Führungserfahrung und eigene Praxis mit Krypto und DeFi. Diese Kombination ist selten.
Ich habe Informatik studiert und jahrelang selbst Systeme gebaut, bevor ich welche verantwortet habe. Deshalb beurteile ich eine Technologie danach, was sie wirklich leisten wird.
Substanz lässt sich nicht pitchen.
Fast zwanzig Jahre in Führungsrollen, davon neun in Zühlkes deutscher Geschäftsleitung. Mir geht es um Klarheit, die Entwicklung von Menschen und Servant Leadership.
Allein kommt man schnell voran; gemeinsam kommt man weit.
Seit 2017 bin ich in Krypto und DeFi aktiv, nicht als Beobachter, sondern als täglicher Nutzer. Diese hands-on Erfahrung mit Web3 haben im institutionellen Finanzwesen nur wenige, und sie schärft den Blick dafür, wohin sich der Markt entwickelt.
Ich nutze, was ich empfehle.
Ich bewege mich sicher auf beiden Seiten: auf Board-Ebene ebenso wie in der Web3-Community. Das kann eine Entscheidungsvorlage für eine Bank sein oder ein Gespräch mit Entwicklern auf der DappCon über neue Privacy-Technologie. Aus Jahren des Startup-Mentorings in der Rhein-Main-Region kenne ich zudem viele Gründer und Investoren.
Früher in meiner Laufbahn habe ich an vernetzten Maschinen (IoT), serviceorientierten Architekturen, Mobiltechnologie und dezentraler Energie gearbeitet, bevor sie zu Mainstream-Themen wurden. Seit 2017 gilt dasselbe Interesse an entstehender Infrastruktur den Digital Assets. Am genauesten verfolge ich derzeit die Schnittstelle von Digital Assets und KI: agentic payments und Machine-to-Machine-Money.
Software Engineer · Delta Information Systems
Architekt · Berater · BU-Leiter · Zühlke
Equity Partner · Zühlke
MD Technology · German ExCom · Zühlke
Chief of Blockchain · Head of Thought Leadership · Zühlke
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Meine drei Stärken bündeln sich in zwei Dingen, die ich in jede Zusammenarbeit einbringe: unabhängiges Urteilsvermögen und ein über Jahrzehnte aufgebautes Netzwerk, das Türen öffnet und Wirkung ermöglicht. Daraus entstehen in der Regel folgende drei Formen der Zusammenarbeit.
Ich übernehme Mandate in Aufsichtsräten und Beiräten von Unternehmen, in denen Finanzwirtschaft, Technologie und Regulierung zusammenkommen – sowohl bei etablierten Instituten als auch bei wachsenden Technologieunternehmen. Welche Erfahrung und Perspektive ich in ein Board einbringe, beschreibe ich weiter unten.
Für Entscheider, die ihre Position zu Digital Assets mit einer ehrlichen und unabhängigen Perspektive überprüfen möchten – und für Technologieunternehmen, die ihre Strategie schärfen und institutionelle Kunden besser erreichen wollen. Ob Ihre Strategie bereits steht oder noch entwickelt wird: Ich unterstütze Sie genau dort, wo eine externe Perspektive den größten Unterschied macht – fokussiert, pragmatisch und ohne unnötigen Prozess. Umfang und Rhythmus der Zusammenarbeit richten sich nach Ihrem konkreten Bedarf und werden gemeinsam festgelegt. Ihre Fragen, Herausforderungen und Ideen sind jederzeit willkommen.
Als strategischer Matchmaker verbinde ich etablierte Finanzunternehmen mit den Teams, die auf neuer Infrastruktur innovative Finanzprodukte entwickeln. Dabei geht es nicht nur um Kontakte, sondern um passende Konstellationen, gemeinsame Interessen und belastbare Zusammenarbeit. Mein Grundsatz ist einfach: Ich bringe nur Menschen, Unternehmen und Lösungen zusammen, von denen ich selbst überzeugt bin.
Sie haben ein anderes Format im Sinn – etwa eine Keynote, eine Moderation oder die inhaltliche Kuration einer Veranstaltung? Dann schreiben Sie mir gern an hello@grasmann.io.
Ich bin unabhängig, aber nicht meinungslos. Ich höre zu, bilde mir ein Urteil und sage offen, was ich denke.
Mein Beitrag in einem Board basiert auf unternehmerischer Verantwortung, langjähriger Führungserfahrung und der Fähigkeit, technologische Entwicklungen strategisch einzuordnen. Drei Beispiele zeigen, was das in der Praxis bedeutet.
Governance von der Eigentümerseite. Als Partner und Shareholder habe ich in Zühlkes Partnerversammlung Governance auf Gruppenebene mitgetragen. Davor habe ich in meiner Beratungstätigkeit ein Unternehmen durch die technische Due Diligence seiner Übernahme begleitet. Ich verstehe die Rolle der Aufsichts- und Verwaltungsräte, weil ich häufig an strategischen Diskussionen mit Board-Mitgliedern beteiligt war.
Standfest, wenn es ernst wird. Während der COVID-Pandemie mussten wir ohne bestehenden Betriebsrat kurzfristig die Voraussetzungen für mögliche Kurzarbeit schaffen. Innerhalb von zwei Wochen erreichten wir die Zustimmung von 98 Prozent der Mitarbeitenden. Worauf es einem Board am Ende ankommt: wie sich jemand unter echtem Druck verhält. Für mich zeigt sich Führung genau in solchen Situationen.
Menschen und Kultur in großem Maßstab. Ich habe selbstorganisierte Teams etabliert, bei der unternehmensweiten Einführung von OKRs eine tragende Rolle gespielt und eine Growth-Mindset-Initiative über Europa und Asien hinweg geleitet. Das Ergebnis: ein Unternehmen, in dem Menschen gerne arbeiten, ausgezeichnet als Great Place to Work 2010, 2013, 2016 und 2019.

Drei Überzeugungen, zu denen ich stehe. Ich begründe sie öffentlich, und wenn der Markt mich eines Besseren belehrt, ändere ich sie.
Geld und Vermögenswerte können heute in einem einzigen Schritt übertragen werden – sofort und rund um die Uhr.
Öffentliche Blockchains können etwas bieten, das kein privat kontrolliertes Netzwerk vollständig nachbilden kann: glaubwürdige Neutralität und offenen Zugang auf der Basisebene. Institutionen können darauf dennoch ihre eigenen Regeln und Zugangskontrollen aufsetzen. Werden sowohl die Geldseite als auch der Vermögenswert über diese gemeinsame Infrastruktur abgewickelt, kann Delivery-versus-Payment atomar erfolgen – in einer einzigen Transaktion, sofort und rund um die Uhr. Nach einem Jahrzehnt voller Versprechen ist die dafür notwendige Architektur endlich vorhanden.
Software wird bald in unserem Auftrag unzählige kleine Zahlungen auslösen. Dafür braucht es eine Infrastruktur, die für Maschinen ausgelegt ist.
KI-Agenten werden Zahlungen in einer Frequenz und Größenordnung auslösen, für die Kartennetzwerke nie konzipiert wurden: viele Kleinstbeträge in kurzer Folge, ausgeführt innerhalb der Berechtigungen, die Nutzer ihnen über eine Wallet erteilen. Genau dafür eignen sich öffentliche Blockchains und Stablecoins besonders gut. Größere Transaktionen können weiterhin über etablierte Zahlungswege laufen, und das ist vollkommen in Ordnung.
Betrug ist kein Randproblem: Jeder Scam kostet die Branche Vertrauen, das ehrliche Builder mühsam aufgebaut haben.
Die Casino-Jahre haben öffentliche Blockchains einem unerbittlichen Stresstest ausgesetzt. Schwachstellen wurden sichtbar, Systeme mussten sich weiterentwickeln und die führenden Netzwerke wurden zu einer der am härtesten erprobten Infrastrukturen der Finanzwelt. Doch Betrug untergräbt weiterhin das Vertrauen. Heute bremst er die breite Akzeptanz stärker als Regulierung selbst.
Zwei Modelle, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Sie sind längst öffentlich und prägen bis heute, wie ich einen schnelllebigen Markt und seine Richtung einordne.
Wie Institutionen sich tatsächlich bewegen (von Krypto über digitales Geld zum tokenisierten Kapitalmarkt) und warum die meisten zwischen den Wellen steckenbleiben.
Wo Settlement stattfindet, wem die Rails darunter gehören und auf welcher Ebene man strategisch aktiv wird.
Ein monatlicher Newsletter und ein langjähriger Podcast: für alle im etablierten Finanzwesen und in der Krypto-Szene, die den Überblick behalten wollen.

Einmal im Monat ordne ich die wichtigsten Entwicklungen rund um Digital Assets und Finanzinfrastruktur ein: konzentriert, verständlich und mit Blick auf konkrete Entscheidungen.
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Gespräche über digitales Geld und Finanzinfrastruktur, mit den Menschen, die sie bauen und regulieren.
reinhören →Keynotes und Panel-Moderationen auf den führenden Bühnen der Branche (Zürich, Singapur, Frankfurt, München), bislang als Chief of Blockchain bei Zühlke. Ab Q4 2026 unabhängig als Speaker und Moderator buchbar.
Krypto-Assets → digitales Geld → tokenisierte Kapitalmärkte, und warum öffentliche Blockchains zur geteilten Infrastruktur für beides werden.

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Diese Whitepaper entstanden während meiner Zeit als Chief of Blockchain bei Zühlke gemeinsam mit Fachleuten aus Banken, Asset Management und Rechtsberatung.